Chaos auf dem Friedhof
Dysturbia, 2. März 2023. Eine große Überraschung erwartete Dysturbias Kriminalbeamten, als sie am 28. Februar 2023 auf dem Zentralfriedhof Dysturbia einer Exhumierung beiwohnten.
Zum Hintergrund: Felicia Field verstarb am 15. Januar dieses Jahres im Alter von 32 Jahren. Dem herbeigerufenen Arzt zufolge hatte ihr Tod eine natürliche Ursache (Herzversagen) und es wurde keine kriminaltechnische Untersuchung durch den Staatsanwalt veranlasst.
Der Mann der Verstorbenen, Noah Field, konnte sich mit dieser Tatsache jedoch nicht abfinden und begann damit, auf eigene Faust zu ermitteln. Mit Erfolg. Sowohl im Kalender seiner Frau, als auch auf ihrem Smartphone fand Mr. Field einige verdächtige Elemente. Er übergab seine Recherchen der Polizei. Für die Staatsanwaltschaft war dies ausreichend, um eine Exhumierung zu beantragen. Diese konnte vorgestern endlich durchgeführt werden.
Bei der Exhumierung war keiner der Anwesenden darauf gefasst, was hier zutage gefördert wurde: Im Grab von Felicia Field befanden sich zwei Leichen.
“Es bleibt zu klären, um wen es sich bei der zweiten Leiche handelt und wer für diesen Skandal die Verantwortung trägt,” sagte ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung kurz nach dem grausigen Fund. Ein offizielles Statement seitens der ermittelnden Behörden liegt uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Aus polizeinahen Kreisen ist uns jedoch bekannt, dass noch am gestrigen Tag das Bestattungsinstitut Feuer&Erde unter der Leitung von Mrs. Tellermann von der Kriminaltechnik der Polizei Dysturbia mit einem Durchsuchungsbefehl gestürmt wurde. Inwiefern hier ein Zusammenhang besteht, kann an dieser Stelle nur spekuliert werden.
Symbolbild, Kenny Orr
Da hat sich unsere Polizei ja mal wieder vorführen lassen. Da muss erst der Witwer das Verbrechen aufdecken? Armes Dysturbia!
Als hätte das Bestattungsinstitut damit irgendetwas zu tun. Da sucht doch die Polizei nur wieder einen unschuldigen Sündenbock!
Ist das nicht merkwürdig?
Das gerade sie das schreiben müssen ist ja einleuchtend.
Was ein Skandal! Aber mich überrascht in Dysturbia schon lange nichts mehr …
War die Exhumierung denn jetzt eigentlich am „28. Februar“ (1. Paragraph) oder „gestern“ (3. Paragraph), also am 1. März? Qualitätsjournalismus sieht für mich auch anders aus … gerade in so einem mysteriösen Fall!
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die betreffende Stelle korrigiert. Zum Hintergrund: Der Artikel wurde bereits am 1. März geschrieben, aus redaktionellen Gründen aber erst am 2. März veröffentlicht.
Als Reaktion auf diesen Fehler haben wir den verantwortlichen Praktikanten gefeuert.
Die Red.
Sehr mysteriös das alles…
Wirklich sehr mysteriös…
Mehr Mystery geht nicht….
Macht echt super Laune.